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CHKD

The European Union Chamber of Commerce in China besucht die CHKD

Dr. Ioana Kraft, General Manager der European Union Chamber of Commerce in China (EUCCC), und Martina Groenegres , Leiterin des Firmenkunden-Vertriebs der Lufthansa, besuchten am 12. September 2013 die Chinesische Handelskammer in Deutschland e.V.. Herr Wei DUAN, Kommissarischer Geschäftsführer der CHKD, führte mit beiden Gästen Gespräche, in denen die beiden Handelskammern kurz vorgestellt wurden. Im Anschluss wurde über mögliche Probleme der zukünftigen Entwicklung der Handelskammer diskutiert und gegenseitige Meinungen ausgetauscht.

Dr. Ioana Kraft stellte zunächst die EUCCC vor. Sie erklärte, dass diese am 19. Oktober 2000 gegründet würde und 51 Mitgliedsorganisationen umfasse. Die EUCCC sei die erste europäische Handelskammer, deren Büro sich in Beijing befände. Die Zielsetzung der EUCCC würde von Vertretern sowohl großer als auch kleiner Firmen aller EU- Mitgliedsstaaten, deren Unternehmen in China ansässig sind, ausgearbeitet. Herr Wei DUAN stellte den Besuchern auch die CHKD vor. Er sagte, dass die CHKD von chinesischen Firmen und Organisationen gemeinsam initiiert worden war und dass die Zielsetzungen der CHKD von Vertretern der chinesischen Unternehmen und Organisationen erstellt werden würden, damit der auf der bilateralen strategischen Partnerschaft basierende Wirtschafts- und Handelsaustausch vertieft werden kann. Zudem sei die Stärkung der bilateralen Beziehung und der Kommunikation zwischen den beiden Regierungen und Bevölkerungen ein Hauptziel der CHKD. Ein weiterer Grund der Gründung sei jedoch die Wahrung der Interessen und Rechte der chinesischen Unternehmen. Die noch junge Chinesische Handelskammer hoffe, ständig von erfahrenen Handelskammern wie der AHK und EUCCC lernen und sich somit ständig entwickeln zu können.

Dr. Ioana Kraft beantwortete auch die Frage, auf welche Weise qualitative Dienstleistungen für Mitgliedsorganisationen angeboten werden können. Sie sagte, dass auf politischer Ebene die EUCCC für europäische Unternehmen stünde, die in China ansässig sind. Durch den Beratungsdienst, die Trainingskurse und die Unterstützung zur Pionierarbeit etc. würden gesellschaftliche Netzwerke für verschiedene Gruppen eingerichtet. Eine Plattform für den Austausch von Informationen würde eingerichtet, damit die die Teilhabe an Informationen und Erfahrungen zwischen chinesischen und europäischen Unternehmen gefördert werden könne.

In Bezug auf die bilaterale Zusammenarbeit sagte Wei DUAN, dass das aktuellste und häufigste Problem für europäische Unternehmen, die sich derzeit in China befinden, die Bearbeitung des Geschäftsvisums und der Arbeitsgenehmigung sei. Die CHKD hoffe, in dieser Hinsicht weiter mit der EUCCC kommunizieren und zusammen arbeiten zu können. Er sagte: „Wir streben nach günstigen Dienstleistungen bei der Visabearbeitung, kümmern uns um aktuelle Probleme von Mitgliedsunternehmen und versuchen, diese Probleme zu lösen.“

Dr. Ioana Kraft erklärte, dass die EUCCC bereit sei, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Hilfe und Unterstützung zu gewährleisten. Gleichzeitig berichtete Dr. Ioana Kraft von Erfahrungen der EUCCC beim Umgang mit den jeweiligen Dienststellen. Außerdem brachte sie die Hoffnung zum Ausdruck, dass Chen Fei, Präsident der chinesischen Handelskammer in Deutschland, die Möglichkeit hat die EUCCC zu besuchen.“
Nach 1,5 Stunden beendeten beide Seiten das Konferenzgespräch in entspannter Atmosphäre. Herr Wei DUAN bedanke sich herzlich bei Dr. Ioana Kraft und Martina Groenegres und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass es für beide Seiten in der Zukunft mehr Möglichkeiten für gegenseitiges Lernen und Zusammenarbeit gibt.