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„Wir blicken mit großem Vertrauen in die Zukunft“ – Exklusivinterview mit Shen Feng, General Manager Europe von CATL

„Wir blicken mit großem Vertrauen in die Zukunft“ 
– Exklusivinterview mit Shen Feng, General Manager Europe von CATL 

Als weltweit führendes Unternehmen der Batterieindustrie für Elektrofahrzeuge hat CATL seine Präsenz in Europa in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Projekte in Deutschland, Ungarn und Spanien wurden schrittweise realisiert. Besonders das Batteriewerk im deutschen Bundesland Thüringen hat sich seit seinem Baubeginn im Jahr 2018 zu einem zentralen Pfeiler der europäischen Lokalisierungsstrategie von CATL entwickelt: Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,8 Milliarden Euro verfügt das Werk über eine geplante Produktionskapazität von 14 GWh. 

Vor Kurzem führte die Chinesische Handelskammer in Deutschland (CHKD) ein Exklusivinterview mit Herrn Shen Feng, General Manager Europe von CATL. Im Gespräch berichtet er über den aktuellen Entwicklungsstand des Werks in Deutschland und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Strategie von CATL auf dem europäischen Markt. 

 

CHKD: Das Werk im deutschen Bundesland Thüringen ist das erste Batteriewerk von CATL im Ausland, das vollständig im Eigentum des Unternehmens steht. Wie ist der aktuelle Stand des Projekts hinsichtlich Investitionen und Betrieb? 

 

Shen Feng: Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beläuft sich auf rund 1,8 Milliarden Euro. Die Investitionsphase steht inzwischen kurz vor ihrem Abschluss. Das Werk befindet sich heute im Regelbetrieb und zählt hinsichtlich Produktionseffizienz und Produktqualität zu den leistungsstärksten CATL-Standorten weltweit. 

Bereits im Jahr 2021 begann das Werk mit der Produktion von Batteriemodulen, seit 2022 werden dort auch Batteriezellen gefertigt. Besonders hervorzuheben ist, dass es sich um ein vollintegriertes Werk handelt: Sämtliche Produktionsschritte – von der Verarbeitung der Pulvermaterialien und der Elektrodenfertigung bis hin zum fertigen Endprodukt – werden vollständig vor Ort durchgeführt. 

Derzeit beschäftigt das Werk in Erfurt rund 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von denen mehr als 90 Prozent lokale sind. Gleichzeitig treiben wir den Aufbau einer lokalen Lieferkette konsequent voran. Inzwischen arbeiten wir mit nahezu 1.000 europäischen Lieferanten zusammen, und der Anteil der lokalen Beschaffung ist kontinuierlich auf derzeit 48 Prozent gestiegen. 

Darüber hinaus beteiligen wir uns als lokal tätiges Unternehmen aktiv an politischen und wirtschaftlichen Diskussionen – sowohl auf deutscher als auch auf europäischer Ebene. All diese Faktoren bilden gemeinsam die Grundlage für unsere konsequente Lokalisierungsstrategie in Europa. 

Insgesamt hat das Projekt unsere Erwartungen in allen wesentlichen Bereichen vollständig erfüllt – von der Kundengewinnung über die Produktions- und Betriebsabläufe bis hin zur Personalgewinnung und dem Aufbau einer lokalen Lieferkette. Mit der bisherigen Entwicklung des Standorts bin ich daher sehr zufrieden. 

 

CHKD: Fachkräfte sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Unternehmen im Ausland. Gleichzeitig hören wir von vielen Unternehmen, dass der deutsche Markt durch vergleichsweise hohe Personalkosten und einen Mangel an qualifizierten Fachkräften geprägt ist. Welche Erfahrungen hat CATL bei der lokalen Personalgewinnung in Deutschland gemacht, und welche Erkenntnisse können Sie mit anderen Unternehmen teilen? 

Shen Feng: Zum einen sind die Personalkosten in Deutschland tatsächlich vergleichsweise hoch. Da wir uns bewusst für eine Investition in Europa und insbesondere in Deutschland entschieden haben, waren wir darauf von Anfang an eingestellt. 

Zum anderen ist der Fachkräftemangel gerade in der Batterieindustrie besonders ausgeprägt. Die Branche benötigt interdisziplinär ausgebildete Fachkräfte, die nicht nur über Kenntnisse in der Chemie verfügen, sondern auch ein Verständnis für Physik, Maschinenbau und Elektronik mitbringen. Solche Fachkräfte sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt jedoch nur sehr begrenzt verfügbar – man könnte sogar sagen, dass es sie kaum gibt. 

Deshalb hat CATL bereits mit dem Aufbau des Werks eine langfristig ausgerichtete Personalstrategie entwickelt. Einerseits holen wir erfahrene Expertinnen und Experten ins Unternehmen, die ihr Fachwissen und ihre praktischen Erfahrungen an unsere Teams weitergeben und deren kontinuierliche Entwicklung fördern. Andererseits nutzen wir das hervorragende deutsche Berufsbildungssystem und arbeiten eng mit den lokalen Behörden sowie Bildungseinrichtungen zusammen, um über das duale Ausbildungssystem gezielt Fachkräfte auszubilden. 

Auf diese Weise ist schrittweise ein Modell entstanden, von dem sowohl das Unternehmen als auch die öffentliche Hand profitieren: CATL bildet qualifizierte Fachkräfte für den eigenen Bedarf aus, schafft zugleich Weiterbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Fachkräfte in Deutschland und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur lokalen Beschäftigung. 

 

CHKD: Könnten Sie näher erläutern, was Sie unter der von Ihnen angesprochenen „langfristigen Strategie“ verstehen? 

Shen Feng: Die gezielte Ausbildung und langfristige Entwicklung eigener Fachkräfte ist nur ein Beispiel dafür, wie wir unsere langfristige Unternehmensstrategie im Personalbereich umsetzen. 

Seit der Gründung unseres Unternehmens verfolgen wir konsequent einen langfristigen Ansatz. Wenn man fünfzehn oder zwanzig Jahre zurückblickt, erkennt man, dass diejenigen, die damals in die Batteriebranche eingestiegen sind, vor allem eines mitgebracht haben: Leidenschaft. Zu einer Zeit, als die Zukunft dieser Industrie noch völlig ungewiss war, musste man fest an diesen Weg glauben und ihn konsequent weiterverfolgen. 

Genau darin liegt der Ursprung unseres langfristigen Denkens: Wir blicken mit großem Vertrauen in die Zukunft. 

Unsere großen Kunden in Deutschland sind überwiegend Unternehmen mit einer jahrzehnte- oder sogar jahrhundertelangen Geschichte. Diese Geschäftspartner verfügen über eine ausgeprägte „DNA des langfristigen Denkens“ und verfolgen ihre Strategien mit einem Zeithorizont von Generationen. 

Ich selbst bin 2010 in ATL, den Vorgänger von CATL, eingetreten und später zu dem neu gegründeten CATL gewechselt. In der Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen konnten wir diese Kultur des langfristigen Denkens unmittelbar erleben und gleichzeitig viel von ihr lernen. 

Gerade weil wir stets an diesem langfristigen Ansatz festgehalten haben, haben wir uns während des Aufbaus des Projekts auch von den unterschiedlichsten Schwierigkeiten und Herausforderungen nie entmutigen lassen. Unsere Überzeugung ist dabei nie ins Wanken geraten. 

Heute läuft unsere Batteriezellproduktion vollständig entsprechend den ursprünglich gesetzten Zielen, und auch die Entwicklung des globalen Marktes bestätigt das Vertrauen, das wir bereits vor vielen Jahren in diese Branche gesetzt haben. Wenn ich heute darauf zurückblicke, empfinde ich vor allem eines: „Das kleine Boot hat bereits unzählige Berge passiert.“ Mit anderen Worten: Die schwierigsten Etappen liegen hinter uns. 

 

CHKD: CATL verfolgt seit jeher einen offenen und kooperativen Ansatz. Welche strategische Bedeutung haben aus Ihrer Sicht langfristige Partnerschaften mit Automobilherstellern, Unternehmen entlang der Lieferkette sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen für die Entwicklung des Unternehmens auf dem europäischen Markt? 

 

Shen Feng: Die Wertschöpfungskette der Batterieindustrie umfasst zahlreiche Bereiche – von Rohstoffen und Batteriezellen über Fahrzeughersteller bis hin zum Recycling. Gleichzeitig sind die Produktlebenszyklen lang; ein Projekt erstreckt sich häufig über einen Zeitraum von zehn bis zwanzig Jahren. 

Der Anteil von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben liegt in Europa derzeit bei über 29 Prozent, in China ist er bereits deutlich höher. Der Markt befindet sich jedoch nach wie vor in einer dynamischen Wachstumsphase. Derzeit umfasst er rund sieben Millionen Elektrofahrzeuge, künftig könnte dieses Volumen auf zehn Millionen Fahrzeuge oder mehr anwachsen. 

Gerade deshalb wird die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette immer wichtiger. Kein Unternehmen kann eine derart lange und komplexe Kette vollständig allein abdecken. Arbeitsteilung und Kooperation sind daher eine unvermeidliche Entwicklung des Marktes. 

Die Anforderungen unserer europäischen Kunden zu erfüllen, trägt zugleich wesentlich zur Weiterentwicklung unserer eigenen Produkte bei. Davon profitieren alle Beteiligten – es entsteht eine Win-win- beziehungsweise sogar eine Mehrfach-Win-Situation. 

Ich bin überzeugt, dass wir dieses Ökosystem nur dann nachhaltig weiterentwickeln können, wenn wir offen zusammenarbeiten, voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen. 

 

CHKD: Wie beurteilen Sie die aktuelle Entwicklungsphase des europäischen Marktes? Wo sehen Sie in den kommenden drei bis fünf Jahren die wichtigsten Wachstumstreiber? 

 

Shen Feng: Im Mittelpunkt des Elektromobilitätsmarktes stehen letztlich die Endverbraucher. Damit sich Elektrofahrzeuge weiter durchsetzen, braucht es das Zusammenspiel von Unternehmen, Gesellschaft und Politik. Für die Verbraucher spielen dabei viele Faktoren eine Rolle – etwa der Fahrzeugpreis, die Ladeinfrastruktur, die Betriebskosten sowie die Energiepreise. 

Auch die technologische Weiterentwicklung spielt eine entscheidende Rolle. Vor zehn oder fünfzehn Jahren konnten die meisten Elektrofahrzeuge mit einer einzigen Ladung nur etwas mehr als 100 Kilometer zurücklegen. Die neuesten Generationen gängiger Elektrofahrzeuge erreichen heute hingegen bereits Reichweiten von 600 bis 900 Kilometern mit einer einzigen Ladung. 

Auch die Ladezeiten haben sich deutlich verkürzt: Vor zehn oder fünfzehn Jahren mussten Elektrofahrzeuge noch mehrere Stunden geladen werden. Die von CATL vor Kurzem vorgestellte Super-Schnellladetechnologie ermöglicht hingegen eine Aufladung von 10 auf 80 Prozent in nur vier Minuten. 

Als Batteriehersteller müssen wir die Anforderungen unserer Kunden nach schnellerem Laden und größerer Reichweite erfüllen und diese Herausforderungen durch technologische Innovationen sowie den Aufbau eines leistungsfähigen Ökosystems lösen. 

CHKD: In den vergangenen Jahren steht die deutsche Industrie vor verschiedenen Herausforderungen, darunter hohe Energiepreise und vergleichsweise hohe Arbeitskosten. Wie beurteilen Sie aktuell die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie? 

 

Shen Feng: Europa steht derzeit tatsächlich vor zahlreichen Herausforderungen. Die Überwindung dieser Schwierigkeiten ist jedoch keine Aufgabe, die sich kurzfristig lösen lässt. Unabhängig davon, ob man die Situation aus der Perspektive von Produkten, Technologien oder Märkten betrachtet, ist es notwendig, die aktuelle Lage mit einer langfristigen Perspektive zu beurteilen. 

Meiner Meinung nach ist es zunächst entscheidend, diese Herausforderungen anzuerkennen und sich ihnen zu stellen. Wenn wir auf die 1980er-Jahre zurückblicken, befand sich die chinesische Automobilindustrie damals noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase. China hat dennoch aktiv Automobilhersteller aus Deutschland, den USA, Frankreich, Japan und anderen Ländern eingeladen, in China zu investieren, dadurch Chancen geschaffen, Fachkräfte ausgebildet und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt. 

Heute befindet sich auch Europa in einer wichtigen Phase des industriellen Wandels. Offene Zusammenarbeit und die gemeinsame Entwicklung industrieller Kompetenzen sind ein wesentlicher Weg, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Dies wird ein bedeutendes und umfangreiches Praxisbeispiel sein. 

Angesichts von Schwierigkeiten und Herausforderungen gibt es nur einen Weg nach vorn: gegenseitige Zusammenarbeit. 

Für CATL ist eine offene Haltung von entscheidender Bedeutung. Als wir nach Europa und nach Deutschland kamen, um Produktionsstätten aufzubauen, war es unser Wunsch, dass sowohl wir selbst und unsere Unternehmensführung als auch die lokalen Regierungen uns als ein wirklich lokales Unternehmen betrachten. 

Ob im Bereich Talente, Lieferketten oder Kundenbeziehungen – langfristig gesehen leisten wir hier konkrete Arbeit in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie industrielle Produktion. Wir möchten weitere Möglichkeiten schaffen, gemeinsam mit der lokalen Industrie, Zulieferern, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und sogar staatlichen Institutionen zusammenzuarbeiten und gemeinsam Lösungen für Herausforderungen zu entwickeln. 

 

CHKD: Wie sieht die aktuelle industrielle Präsenz von CATL in Europa und weltweit aus? 

 

Shen Feng: Unser Ziel ist es, langfristig und mit großer Tiefe in Europa zu investieren und tätig zu sein. Derzeit sind wir bereits in Deutschland, Ungarn und Spanien aktiv. Ob das Werk im deutschen Thüringen, das Werk im ungarischen Debrecen oder das Joint Venture mit Stellantis in Spanien – jedes dieser Projekte stellt eine Investition in Milliardenhöhe dar. 

Das Thüringer Werk in Deutschland war unser erstes Projekt in Europa. Der Standort wurde bewusst in der Nähe einiger unserer wichtigsten Kunden gewählt. Das deutsche Werk ist unser „Vorzeigeprojekt“ in Europa – verschiedene Modelle, darunter die Gewinnung und Entwicklung von Fachkräften sowie der Aufbau von Lieferketten, wurden zunächst hier erprobt und erfolgreich umgesetzt, bevor sie auf andere Werke übertragen wurden. 

Das Werk liefert inzwischen regulär Batterien an Kunden aus. Darüber hinaus befindet sich hier auch das größte Batterie-Test- und Validierungszentrum Europas. 

Als nächstes ist unser Werk im ungarischen Debrecen zu nennen. Dort ist eine Produktionskapazität von 100 GWh geplant, und das Werk wird künftig eine zentrale Rolle bei der Belieferung unserer europäischen Kunden einnehmen. 

Derzeit werden die Vorbereitungen in verschiedenen Bereichen, darunter der Bau der Fabrikanlagen und die Installation der Produktionsausrüstung, schrittweise vorangetrieben. Die Produktion von Batteriemodulen hat bereits begonnen, und auch der groß angelegte Start der Zellproduktion steht kurz bevor. 

In Spanien haben wir gemeinsam mit Stellantis ein Joint Venture gegründet. Voraussichtlich bis Ende dieses Jahres beziehungsweise im kommenden Jahr wird dort die Serienproduktion von Batteriemodulen aufgenommen; kurze Zeit später soll auch die Serienproduktion von Batteriezellen folgen. 

Im Kern geht es eigentlich um die Frage: „Wo sollten Batteriefabriken gebaut werden?“ China ist unsere Basis für die industrielle Lieferkette – hier ist die gesamte Wertschöpfungskette am vollständigsten und am weitesten entwickelt, und auch die Kostenstrukturen sind vergleichsweise am wettbewerbsfähigsten. 

Wir haben etwa ein Drittel unserer Produktionskapazitäten in China, etwa ein Drittel in Ländern mit wichtigen Rohstoff- und Mineralvorkommen und etwa ein Drittel in den Regionen unserer wichtigsten Kunden, also insbesondere in Europa und den USA, aufgebaut. Auf diese Weise entsteht die globale Aufstellung von CATL. 

Unser Ziel ist es, dass alle Länder und Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von dieser Entwicklung profitieren. Durch das Teilen von Interessen und Vorteilen möchten wir ein nachhaltiges System schaffen, von dem mehrere Seiten profitieren können. 

Wir sind fest davon überzeugt: Echte Globalisierung bedeutet nicht einfach nur, Produkte in die ganze Welt zu verkaufen, sondern vor Ort Wurzeln zu schlagen und gemeinsam mit den lokalen Partnern zu wachsen. 

CHKD: Wie wird sich Ihrer Einschätzung nach die Präsenz von CATL in Europa in fünf Jahren darstellen? Welche Rolle wird das deutsche Werk dabei spielen? 

 

Shen Feng: Unsere Werke befinden sich derzeit noch in einer Phase der raschen Entwicklung und des Aufbaus. Daher werden wir in den kommenden Jahren zwangsläufig die schrittweise Inbetriebnahme weiterer Kapazitäten sowie eine zunehmende Versorgung mit Produkten sehen. 

Gleichzeitig ist aus Sicht der allgemeinen Elektrifizierung in Europa neben dem Bereich der Elektrofahrzeuge auch der Bedarf an Energiespeichersystemen sehr groß. Auf diese unterschiedlichen Anforderungen werden wir reagieren und unsere strategische Aufstellung entsprechend der Marktentwicklung weiter optimieren und anpassen. 

Dabei wird das Werk in Thüringen eine besonders wichtige Rolle einnehmen und mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen: als Ausbildungs- und Entwicklungszentrum für Talente, als Vorreiter in der technologischen Zusammenarbeit, als Zentrum für die Entwicklung der europäischen Lieferkette sowie als größtes Batterie-Test- und Validierungszentrum Europas. Ich bin überzeugt, dass seine Bedeutung in Zukunft weiter wachsen wird. Das deutsche Werk ist der zentrale Ausgangspunkt für das langfristige Engagement von CATL in Europa. Wir blicken weiterhin mit großem Vertrauen auf die zukünftige Entwicklung. 

 

CHKD: Vielen Dank, Herr Shen, für das Gespräch! 

 

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