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CHKD nimmt auf Einladung am „Chinesischen Botschaftstag" teil

Am 7. Juni 2013 veranstaltete die Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der Volksrepublik China im Weltsaal des Auswärtigen Amtes den „Chinesischen Botschaftstag“ im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen in Berlin. Der „Botschaftstag“ stellt ein Novum und damit eine der wichtigsten Veranstaltungen auf der zum neunten Mal ausgetragenen Asien-Pazifik-Wochen in Berlin dar. Der „Chinesische Botschaftstag“ hielt sich an das vorgegebene Thema „Smart Citys“, unter dem die Asien-Pazifik-Wochen im Jahr 2013 stattfanden.
Durch Projektpräsentationen wurde das fortgeschrittene wissenschaftliche Konzept, die aktive Forschung und die Praxis vorgestellt, die mit der Entwicklung von sogenannten „Smart Citys“ sowie der Errichtung von Öko-Städten in China in Zusammenhang stehen.

Dabei waren etwa 200 Teilnehmende anwesend, darunter Vertreter des Bundeswirtschaftsministeriums, des Bundeslandwirtschaftsministeriums, des Senats von Berlin, den deutschen Wirtschaftsverbänden, aus der Geschäftswelt, der Mitglieder der Chinesischen Handelskammer in Deutschland e.V. sowie Delegationen der chinesischen. Weitere Gäste waren Fanhua ZENG (Botschaftsrat der Abteilung für Presse und Öffentlichkeitsarbeit), Jiaqiang ZHANG (Botschaftsrat der Wirtschaftsabteilung) und Vertreter der Kulturabteilung und des Kulturzentrums.
Fanzhuang MENG, Gesandter-Botschaftsrat der Wirtschafts- und Handelsabteilung der Botschaft der VR China, moderierte den „Chinesischen Botschaftstag“. Xiaosi LI, Gesandter der Botschaft der VR China, und Herr Wendelin, stellvertretender Leiter der Abteilung für Außenwirtschaft des Bundeslandwirtschaftsministeriums, hielten Ansprachen. Darin wurde betont, dass durch den Staatsbesuch des Ministerpräsidenten Keqiang LI in Deutschland, der kürzlich stattfand, die bilateralen Beziehungen und die Zusammenarbeit im Handel vertieft werden konnten.

Herr Wendelin betonte in seiner Ansprache, dass die Bundesrepublik Deutschland dafür einträte, Probleme zwischen China und der EU im Streit um Solar- und Telekommunikationsprodukte durch Dialog und Konsultationen zu lösen. Deutschland sei gegen Protektionismus und hoffe, dass China und Deutschland ihre Kooperation in Bereichen wie nachhaltige Entwicklung, Verbesserung der Energieeffizienz, Gesundheitsversorgung und im Umgang mit den Herausforderungen durch Urbanisierung weiter vertiefen könne. Deutschland werde das Programm „Deutsch-Chinesicher Ökopark Qingdao“ positiv vorantreiben und unterstützen.“

Lei SHEN, stellvertretender Direktor des Verwaltungskomitees des Ökoparks Qingdao, der deutsche Leiter des „Boao Lecheng“ Projekts, Prof. Dr. Dieter Flämig, Vorsitzender der INFRAWIND EURASIA, usw. stellten jeweils detailliert die Hintergründe, Planungen und Abläufe der bezüglichen Projekte vor, die in allen Kreisen der deutschen und chinesischen Gesellschaft Aufmerksamkeit erregen. Sie brachten die Hoffnung, dass die deutschen und chinesischen Wirtschaftskreise aktive Pionierarbeit leisten und in beide Gesellschaften investieren können und dabei eine gemeinsame und gesunde wissenschaftliche Entwicklung vollziehen, zum Ausdruck. Fei CHEN, Vorsitzender der chinesischen Handelskammer in Deutschland e.V., welche während des Besuchs des chinesischen Staatspräsidenten Keqiang LI gegründet wurde, hielt einen Vortrag über das Thema „Wirtschaftliche Zusammenarbeit und gegenseitige Investitionen zwischen China und Deutschland“. Er stellte die Funktion und die Entwicklungsplanung der Chinesischen Handelskammer in Deutschland e.V. sowie die Zusammenarbeit und die Investitionen von chinesischen Unternehmen vor. Er appellierte an die Vernunft, die Investitionen von chinesischen Unternehmen rational und objektiv zu beobachten, um zu gewährleisten, dass Deutschland und China gegenseitigen Nutzen aus ihrer Kooperation ziehen.

Xiaohe MA, Vizedirektor des Forschungsinstitutes für Makroökonomie, hielt einen Vortrag über das Thema „Wirtschaftswachstum und nachhaltige Entwicklung in China“. In seinem Vortrag stellte er umfassend die wichtigsten Errungenschaften und grundlegende Erfahrungen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in China vor. Er analysierte objektiv die Herausforderungen bei der wirtschaftlichen Entwicklung in China und interpretierte umfassend und wissenschaftlich die ausgewogene Entwicklung der chinesischen Wirtschaft.

Während des „Botschaftstages“ im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen Berlin veranstalteten Botschaften bzw. Außenhandelsorganisationen von Indonesien, Australien, Hongkong, Japan, Korea, Myanmar, Pakistan und Thailand und anderen verschiedene Aktivitäten. Am besten besucht war dabei der „Chinesische Botschaftstag“. Die größte Anzahl von Zuhörern war hier zugegen. Neben der Simultanübersetzung, die für den Vortrag von Volkswirtschaftler Xiaohe MA geboten wurde, hielten auch weitere Gäste Vorträge auf Deutsch oder Englisch und beantworteten Fragen von Anwesenden.