CHKD

China Day 2021 digital

Krise als Chance? Zur Zukunft der chinesisch-deutschen Wirtschaftszusammenarbeit

China Day 2021 digital

Krise als Chance? Zur Zukunft der chinesisch-deutschen Wirtschaftszusammenarbeit

Mittwoch, 15. September 2021, 9:00 – 12:00 Uhr (Online-Event)

 

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und der EU steht derzeit im Schatten politischer Auseinandersetzungen. Das zeigen u.a. gegenseitige Sanktionen und ein vorerst stillgelegtes Investitionsabkommen. Für international ausgerichtete Unternehmen aus China und Deutschland stellt dies neben der Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung dar.

Trotz der aktuell angespannten Lage ist China das fünfte Jahr in Folge Deutschlands größter Handelspartner. Im vergangenen Jahr war die Volksrepublik zudem erstmals wichtigster Handelspartner der EU. Der Stellenwert, den China für Deutschland und die EU hat, zeigt sich auch bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Umgekehrt sind Investitionen aus China in Deutschland in den letzten Jahren spürbar gesunken, während die Anzahl chinesischer Investitionsprojekte in Deutschland im Corona-Jahr 2020 wieder einen Anstieg um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete.

Wie genau es derzeit um das Geschäfts- und Investitionsklima in China und Deutschland bestellt ist und welche Maßnahmen und Strategien seitens der Politik und Wirtschaft für eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe nötig sind, soll auf dem China Day 2021 digital diskutiert werden.

————————————————————–

Agenda

Begrüßung

  • ZHENG Donglin, CHKD-Präsident

Grußworte

  • Vertreter aus der chinesischen und deutschen Politik

Eröffnungsgespräch: Status Quo und Perspektiven der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen

  • DUAN Wei, Hauptgeschäftsführer, CHKD
  • Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, BDI
  • Dr. Volker Treier, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, DIHK

Panel I: Der Weg zur CO2-neutralen Wirtschaft in China und Deutschland – Chancen und Herausforderungen

Als Unterzeichner des Pariser Klimaschutzabkommens möchten China (bis 2060) und Deutschland (bis 2045) klimaneutral werden. Bei den Regierungskonsultationen im April 2021 haben beide Länder zudem die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit beim Klimaschutz vereinbart. Dadurch bietet sich für Unternehmen z.B. bei der Umwelttechnik ein großes Kooperationspotenzial. Gleichzeitig ist der Transformationsprozess für traditionelle Branchen mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Wo sich Unternehmen aus China und Deutschland auf dem Weg zur CO2-neutralen Wirtschaft befinden und wie sie mit der Klimapolitik in beiden Ländern umgehen, wird in diesem Panel diskutiert.

  • mit Unternehmensvertretern aus China und Deutschland

Panel II: Digitalisierung als Motor für die Zukunft der chinesisch-deutschen Wirtschaftszusammenarbeit? Perspektiven und Trends

Digitalisierung und Globalisierung haben die unternehmerische Praxis in den letzten Jahrzehnten tiefgreifend verändert. Heute tragen moderne Informationstechnologien und die Digitalisierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen in hohem Maße dazu bei, wettbewerbsfähig zu bleiben. Datensicherheit ist und bleibt dabei eine der wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Wie Unternehmen unter den gegebenen Rahmenbedingungen agieren können und welche Impulse chinesische und deutsche Unternehmen international im digitalen Bereich setzen, soll in diesem Panel ebenso diskutiert werden, wie die Frage, wie sie mit einem immer komplexer werdenden regulatorischen Umfeld umgehen.

  • mit Unternehmensvertretern aus China und Deutschland